Brevo vs ActiveCampaign – welches sollten Sie wählen?

· Preise geprüft 3. September 2026 · Nächste Prüfung 2. Dezember 2026

Auf den günstigsten Stufen wirkt der Unterschied riesig: 28 € gegen 149 € im Monat bei 10 000 Kontakten. Richtig verglichen liegt die Automatisierung bei beiden auf einer teureren Stufe, als die Preistabelle vermuten lässt – und das ändert die Antwort zweimal.

Brevo und ActiveCampaign landen im selben Vergleich, weil beide Automatisierung verkaufen. In der Preistabelle wirken sie aber wie Produkte verschiedener Preisklassen, und das hat einen einfachen Grund: Die günstigste Stufe von Brevo enthält gar keine Automatisierung. Diese Seite rechnet den Vergleich so neu, dass beide die Funktion haben, wegen der Sie gekommen sind.

Kurze Antwort

Wählen Sie Brevo, wenn die Liste groß ist, der Newsletter selten rausgeht oder der Datenstandort EU ein Kaufkriterium ist. Bei einer Liste mit 10 000 Kontakten kostet ein automatisierungsfähiges Brevo 55 € im Monat, ActiveCampaign 149 €.

Wählen Sie ActiveCampaign, wenn die Liste klein ist und als Automatisierung eine Strecke mit wenigen Schritten reicht: Bei 2 500 Kontakten beträgt der Unterschied zu einem automatisierungsfähigen Brevo zwei Euro im Monat. Wenn Sie bedingte Inhalte oder Lead-Scoring brauchen, liegt der Preis nicht bei 39 €, sondern bei 95 € – die beginnen auf der Plus- und der Pro-Stufe.

Brevo: kostenlos starten

300 Nachrichten/Tag.

Runden aus den Daten

Fünf Punkte, aus der Quelle gelesen, nicht bewertet: Preis bei drei Listengrößen aus der Preisliste, Datenstandort aus der Datenschutzerklärung und Zustellbarkeitsfunktionen aus den Hilfeseiten. Gleicher Wert ist unentschieden.

RundeBrevoActiveCampaignSieger
Preis bei 500 Kontakten / Monat7 €15 €Brevo
Preis bei 2 500 Kontakten / Monat21 €39 €Brevo
Preis bei 10 000 Kontakten / Monat28 €149 €Brevo
Daten in der EUJaTeilweiseBrevo
Zustellbarkeitsfunktionen aus den Hilfeseiten7/86/8Brevo

Runden: Brevo 5 – ActiveCampaign 0. Die Zahl der Runden ist keine Note: Eine Runde kann für Sie mehr wiegen als alle anderen zusammen.

Vergleichstabelle

Die Tabelle zeigt die günstigste Bezahlstufe beider Tools. Das ist die richtige Zahl für den Preisvergleich, aber irreführend für den Automatisierungsvergleich, und der nächste Abschnitt korrigiert das.

ProgrammKostenlose Version500 Kontakte2 50010 000DSGVO-EinstellungenDaten in der EUDeutsche Oberfläche
Brevo Unsere EmpfehlungPreise ansehen300 Nachrichten/Tag7 €21 €28 €JaJaJaTesten
ActiveCampaignPreise ansehenKeine kostenlose Version (14-tägige Testphase)15 €39 €149 €JaTeilweiseJaTesten

Preise ohne MwSt., bei monatlicher Abrechnung, sofern nicht anders angegeben.

  • Der Preis ist der Monatspreis der günstigsten kostenpflichtigen Stufe bei dieser Listengröße. Die Spalte Kostenlose Version zeigt, wann nichts zu zahlen ist.
  • ActiveCampaign: Die Preisliste nennt nur den Monatspreis bei jährlicher Abrechnung. Monatliche Abrechnung kostet mehr.
  • ActiveCampaign: Die kleinste verkaufte Liste umfasst 1 000 Kontakte, deshalb steht in der Spalte für 500 Kontakte dieser Preis.

Der wahre Preis der Automatisierung bei beiden

In dieser Tabelle verdichtet sich der ganze Vergleich, und sie beruht auf zwei Einschränkungen aus den Preislisten. Marketing-Automatisierung und A/B-Tests von Brevo liegen auf der Standard-Stufe, nicht im Starter. Der Starter von ActiveCampaign hat Marketing-Automatisierung, aber die Preisliste begrenzt sie auf fünf Aktionen je Automatisierung – bedingte Inhalte beginnen auf der Plus-Stufe und Lead-Scoring auf der Pro-Stufe. Der richtige Vergleichspreis hängt also davon ab, was Sie brauchen.

KontakteBrevo StandardAC Starter
(5 Aktionen)
AC Plus
(bedingte Inhalte)
50015 €/Monat15 €/Monat49 €/Monat
2 50041 €/Monat39 €/Monat95 €/Monat
10 00055 €/Monat149 €/Monat189 €/Monat

Gelesen aus den Preislisten (Brevo, ActiveCampaign) am 3.9.2026, Monatspreise ohne Mehrwertsteuer. Das Paket von Brevo richtet sich nach dem Versandvolumen, in der Zeile steht das günstigste Paket, dessen Kontaktkontingent für die jeweilige Liste reicht: 5 000, 15 000 und 20 000 Nachrichten im Monat. In der größten Zeile bedeutet das zwei Newsletter im Monat. Die Zahlen von ActiveCampaign sind Monatspreise bei jährlicher Abrechnung – der Preis bei monatlicher Abrechnung steht nicht in der Preisliste – und die kleinste verkaufte Liste umfasst 1 000 Kontakte, in der Zeile mit 500 Kontakten steht also der Preis für tausend. Die Jahresabrechnung von Brevo ist 10 Prozent günstiger. Die Funktionsgrenzen der ActiveCampaign-Stufen („5 actions per automation“ im Starter, „Conditional content“ ab Plus) wurden am 6.9.2026 aus derselben Preisliste gelesen.

Die Tabelle kehrt den Vergleich zweimal um. Reicht als Automatisierung eine Strecke mit wenigen Schritten, ist der Preis bei 500 Kontakten dieselben 15 Euro, und bei 2 500 Kontakten ist ActiveCampaign zwei Euro günstiger. Brauchen Sie bedingte Inhalte, lautet der Vergleich Standard von Brevo gegen Plus von ActiveCampaign – und dann ist Brevo bei jeder Listengröße günstiger, bei 2 500 Kontakten um 54 Euro im Monat.

Bei großer Liste ist die Richtung bei beiden Anforderungen dieselbe: Bei 10 000 Kontakten kostet ActiveCampaign 189 € im Monat, wo Standard von Brevo 55 € kostet, also 1 608 Euro mehr im Jahr. Beachten Sie auch, dass der Starter von ActiveCampaign bei dieser Listengröße 149 € kostet, also nur 40 Euro weniger als Plus – die Begrenzung auf fünf Aktionen spart bei großer Liste fast nichts.

Der Grund liegt in einer einzigen Stufe der Brevo-Preisliste. Im Paket mit 20 000 Nachrichten springt das Kontaktkontingent von 2 500 auf 500 000, danach erhöht das Listenwachstum den Preis gar nicht mehr – nur die Versandfrequenz. ActiveCampaign dagegen bepreist nach Kontaktstufen, und seine Stufen steigen steiler als bei jedem anderen verglichenen Tool.

Die Versandfrequenz kippt die Rechnung

Die Zahl oben für 10 000 Kontakte setzt zwei Newsletter im Monat voraus, also 20 000 Nachrichten. Wenn Sie wöchentlich schreiben, kommen 40 000 Nachrichten zusammen, und der Starter von Brevo kostet 41 € im Monat. Bei ActiveCampaign beeinflusst die Versandfrequenz die Rechnung gar nicht, der Preis bleibt also unabhängig von der Frequenz stehen.

Faustregel: Abonnenten mal Versendungen im Monat rechnen und die Zahl in die Preisliste von Brevo mitnehmen. Je häufiger Sie schreiben, desto kleiner wird der Unterschied. Beide Preismodelle erklärt: zwei Preismodelle.

Was man mit der Automatisierung bei beiden macht

  • Bei beiden: zeitgesteuerte Nachrichtenserien, Segmentierung und Strecken, die ein Formular auslöst.
  • Nur bei ActiveCampaign: bedingte Inhalte (ab der Plus-Stufe), Lead-Scoring (ab der Pro-Stufe, über das Pipelines-Add-on) und über 1 000 Anbindungen – die breiteste Abdeckung im Vergleich, und praktisch entscheidend, wenn die Plattform seltener ist.
  • Nur bei Brevo: SMS und WhatsApp, Transaktionsnachrichten und CRM im selben Konto. Ein Teil ist separat bepreist: Sales Essentials kostet 26,08 € im Monat und das Entfernen des Brevo-Logos in der Starter-Stufe 8,10 € im Monat.

Die Bedienbarkeit der beiden Editoren bewerten wir nicht und vergeben keine Noten, weil sie sich nicht aus der Dokumentation lesen lässt – so vergleichen wir. Das dagegen steht in den Preislisten: Der Vorbehalt von ActiveCampaign ist, dass die günstigste Stufe die Automatisierung auf fünf Aktionen begrenzt und keine bedingten Inhalte hat, der von Brevo, dass der Preis dem Versandvolumen folgt – dieselbe Liste kostet umso mehr, je öfter man ihr schreibt.

So werden Kontakte gezählt

Im kontaktbasierten Modell ist die Zählregel Teil des Preises. Von den beiden betrifft das nur ActiveCampaign – und dort hängt die Regel davon ab, wann das Konto erstellt wurde.

ProgrammGrundlage des PreisesZählt ein abgemeldeter Kontakt auf die GrenzeQuelle
BrevoVersandvolumenGilt nicht für dieses Modelleigener Leitfaden des Anbieters, gelesen 3. September 2026
ActiveCampaignKontaktzahlJa bei neuen Konteneigener Leitfaden des Anbieters, gelesen 5. September 2026

Die Regeln sind auf den eigenen Hilfeseiten der Anbieter gelesen. „Nicht gelesen“ heißt, dass sich die Regel in der Originalquelle nicht öffnen ließ – wir raten sie in keine Richtung.

  • Brevo. Der Preis richtet sich nicht nach der Kontaktzahl, sondern nach dem monatlichen Versandvolumen; die Frage, ob Abgemeldete zählen, stellt sich bei Brevo daher nicht so wie bei den anderen. Die Kehrseite: Dieselbe Liste kostet umso mehr, je öfter man ihr schreibt.
  • ActiveCampaign. Die Regel hängt vom Erstellungsdatum des Kontos ab. Der eigene Hilfeartikel von ActiveCampaign gibt zwei Antworten: Bei Konten, die am 3.11.2025 oder später erstellt wurden, zählen alle Kontakte unabhängig vom Status auf die Grenze, also auch Abgemeldete, Unbestätigte und Bounces; bei Konten vom 2.11.2025 oder früher nur die aktiven. Ein neues Konto fällt in diesem Vergleich also in dieselbe Gruppe wie Mailchimp. Die Hilfeseite öffnet sich nur im Browser (HTTP 403); der Text wurde am 5.9.2026 über die eigene Schnittstelle des Hilfecenters gelesen.

Die Hilfeseite von ActiveCampaign gibt zwei Antworten: Bei Konten, die am 3.11.2025 oder später erstellt wurden, zählen alle Kontakte unabhängig vom Status zum Limit, also auch Abgemeldete, Unbestätigte und Bounces; bei davor erstellten Konten nur aktive. Ein neues Konto ist hier also in derselben Gruppe wie Mailchimp, und praktisch heißt das, dass die Stufe von 10 000 Kontakten früher erreicht wird, als die Abonnentenzahl vermuten lässt.

Bei Brevo stellt sich die Frage so nicht, weil der Maßstab die versendeten Nachrichten sind. Die Kehrseite wurde schon genannt: Dieselbe Liste kostet umso mehr, je öfter man ihr schreibt. Die Regeln aller sieben Anbieter: so werden Kontakte gezählt.

Zustellbarkeit: Messwert gegen Bereinigung

Die Zustellbarkeit messen wir nicht selbst. Unten stehen zwei Dinge: die Tooltester-Reihe 2017–2024 als Historie – sie endete im Januar 2024, und die Quelle steht nicht mehr hinter ihrer Methode – und acht Punkte aus den Hilfeseiten der Anbieter, die die aktuelle Grundlage dieses Vergleichs sind.

ProgrammLetzteDurchschnittSpanneSpanne (PP)
ActiveCampaign94,2 %90,8 %73,0–97,0 %24,0
Brevo88,3 %82,7 %67,7–96,3 %28,6

Tooltester beendete die Reihe mit der Runde im Januar 2024 und erklärte im August 2026, warum: Die Testlisten erwiesen sich als unzuverlässig, und die Anbieter begannen, dafür zu optimieren. Die Zahlen sind also Historie, keine Messung der heutigen Zustellbarkeit.

Quelle: Zustellbarkeitstest von Tooltester, 12 Runden 8/2017–1/2024. Rund 80 Testadressen, 28 Anbieter, geteilte IP-Adressen. Durchschnitt aller Plattformen in der letzten Runde 83,1 %. Durchschnitt und Spanne aus den veröffentlichten Runden berechnet.

Zustellbarkeitsfunktionen laut Hilfeseiten

Acht Punkte, am 13. September 2026 auf den eigenen Hilfeseiten des Dienstes gelesen. Das ersetzt die Prozentwerte als Kaufgrundlage: Eine Funktion lässt sich prüfen und datieren, ein Testlistenergebnis nicht mehr. Jede Zelle verlinkt auf den Artikel, in dem sie gelesen wurde.

ProgrammSPF/DKIM/DMARC-Einträge aus der AppDMARC-AnleitungBounce und Beschwerde werden automatisch entferntZustellbarkeits-Messgerät in der AppEingebaute ListenbereinigungGekaufte Listen verbotenEigene IP und Warm-upZustellbarkeitsteam
ActiveCampaignJaJaJaNeinJaJaJa–
BrevoJaJaJaJaNeinJaJaJa

Ja = die Hilfeseite beschreibt die Funktion. Nein = die Hilfeseite sagt, dass sie fehlt, oder verweist auf ein externes Tool. – = auf den Hilfeseiten nicht gefunden; das heißt nicht, dass die Funktion fehlt.

Als Historie: In der Tooltester-Reihe lag der Durchschnitt von ActiveCampaign bei 90,8 % und der von Brevo bei 82,7 %, und die Spannweite von Brevo mit 67,7–96,3 % war die breiteste der fünf verglichenen. Die Reihe endete im Januar 2024 und sollte nicht mehr als Kaufgrundlage gelesen werden.

Aus den Hilfeseiten gelesen teilt sich der Unterschied. Brevo zeigt Zustellbarkeitswerte in der App und empfiehlt Maßnahmen auf deren Grundlage; die entsprechenden Messwerte von ActiveCampaign sehen nur Reseller-Konten. ActiveCampaign hat ein eigenes Bereinigungswerkzeug zum Entfernen inaktiver Abonnenten, während die Hilfeseite von Brevo rät, dasselbe per Segment und von Hand zu tun. Einen Zustellbarkeitsexperten verspricht Brevo nur auf der Professional-Stufe – auf den Stufen für kleine Unternehmen gibt es ihn nicht.

Der größte Teil der Zustellung liegt trotzdem in der Verantwortung des Absenders – Authentifizierung, Listenqualität und Versandfrequenz: was Gmail und Yahoo vom Absender verlangen.

Datenstandort: EU gegen fünf Länder

Brevo ist ein französisches Unternehmen und speichert die Daten in der EU. Die Datenschutzerklärung von ActiveCampaign nennt Übermittlungen in die USA, nach Australien, Irland, Brasilien und Costa Rica. Beides am 3.9.2026 aus den Datenschutzerklärungen der Anbieter gelesen.

ActiveCampaign ist neben Mailchimp eines der zwei verglichenen Tools, deren Daten nicht in der EU bleiben. Die praktische Folge ist ein Eintrag in der eigenen Erklärung und eine längere Antwort an den Kunden, keine Rechtswidrigkeit. Was beim Auftragsverarbeiter zu prüfen ist: E-Mail-Marketing und DSGVO.

Eine dritte Alternative, wenn Automatisierung nicht der Grund ist

Wenn Sie wegen des Preises auf dieser Seite gelandet sind und keine bedingten Strecken bauen, ist keines von beiden das günstigste. EmailOctopus führt eine Liste mit 2 500 Abonnenten kostenlos und eine mit 10 000 Abonnenten für 36 Euro im Monat, aber seinen Automatisierungen fehlen bedingte Zweige. MailerLite kostet bei 2 500 Abonnenten 29 € und hält die Rechnung unabhängig von der Versandfrequenz gleich.

Die Grenze zwischen Brevo und der günstigsten Alternative liegt bei rund 5 000 Abonnenten und ist separat ausgerechnet: Brevo vs EmailOctopus.

Welches für Sie

Brevo

E-Mail, SMS und CRM von einem europäischen Anbieter

Am besten, wenn: Eine größere Liste, die selten Post bekommt – oder ein Unternehmen, das E-Mail und SMS aus einer Hand will

Nicht geeignet, wenn: Sie versenden oft an die ganze Liste: Der Preis folgt dem Versandvolumen, nicht der Listengröße

Kostenlose Version: 300 Nachrichten/Tag · ab 7 €/Monat (500 Kontakte)

Kostenlos starten – 300 Nachrichten/Tag Bewertung lesen →

Gut

  • Preis nach Versandvolumen, nicht nach Kontaktzahl – bei 10 000 Kontakten der günstigste im Vergleich
  • Französisches Unternehmen, Server in der EU
  • CRM und Transaktionsnachrichten im selben Tool

Schlecht

  • Das Tageslimit von 300 Nachrichten in der kostenlosen Version schränkt Kampagnen ein
  • Häufiger Versand treibt den Preis schnell nach oben
  • Marketing-Automatisierung und A/B-Tests erst im Standard-Tarif

ActiveCampaign

Mehrstufige Automatisierung und Lead-Scoring – keine kostenlose Version

Am besten, wenn: Mehrstufige Automatisierung, Segmentierung und Sales-Pipeline in einem

Nicht geeignet, wenn: Sie haben eine kleine Liste und einen einfachen Newsletter – Sie zahlen für Funktionen, die Sie nicht nutzen

Kostenlose Version: Keine kostenlose Version (14-tägige Testphase) · ab 15 €/Monat (500 Kontakte)

14 Tage ohne Karte testen Bewertung lesen →

Gut

  • Über 1 000 Integrationen (ActiveCampaigns eigenes Verzeichnis)
  • Bedingte Inhalte ab dem Plus-Tarif, Lead-Scoring im Pro-Tarif

Schlecht

  • Wird steil teurer: 149 € bei 10 000 Kontakten, während Brevo 28 € verlangt
  • Der günstigste Starter-Tarif begrenzt die Automatisierung auf fünf Aktionen und hat keine bedingten Inhalte
  • Preisliste nur mit jährlicher Abrechnung – den Monatspreis erfahren Sie erst nach dem Anlegen eines Kontos
  • Keine kostenlose Version

Häufige Fragen

Welches ist günstiger, Brevo oder ActiveCampaign?
Brevo, aber der Unterschied hängt davon ab, ob Sie Automatisierung brauchen. Auf den günstigsten Stufen kostet Brevo bei 500 Kontakten 7 €, bei 2 500 Kontakten 21 € und bei 10 000 Kontakten 28 € im Monat, während ActiveCampaign 15 €, 39 € und 149 € verlangt. Die Marketing-Automatisierung von Brevo gibt es aber erst auf der Standard-Stufe, und dann lauten die Zahlen 15 €, 41 € und 55 €. Wer Automatisierung braucht, hat also bei 500 Kontakten keinen Unterschied, bei 2 500 Kontakten zwei Euro zugunsten von ActiveCampaign und bei 10 000 Kontakten 94 Euro im Monat zugunsten von Brevo.
Ist die Automatisierung von Brevo so stark wie die von ActiveCampaign?
Nein, aber der Unterschied kostet mehr, als die Preistabelle zeigt. Laut Preisliste von ActiveCampaign beginnen bedingte Inhalte erst auf der Plus-Stufe (49 € / 95 € / 189 € bei drei Listengrößen) und Lead-Scoring auf der Pro-Stufe; die günstigste Starter-Stufe begrenzt die Automatisierung auf fünf Aktionen je Automatisierung. Es gibt über 1 000 Integrationen – die breiteste Abdeckung im Vergleich. Auf der Standard-Stufe von Brevo bekommen Sie Marketing-Automatisierung und A/B-Tests, was für eine Willkommensserie und segmentierte Kommunikation reicht, aber nicht für eine Verkaufspipeline, in der die Nachricht nach Scoring gewählt wird. Die Bedienbarkeit der Editoren bewerten wir bei keinem der beiden, weil sie sich nicht aus der Dokumentation lesen lässt.
Welches hat eine kostenlose Version?
Nur Brevo. In seiner kostenlosen Version ist die Listengröße nicht begrenzt, aber gesendet werden dürfen 300 Nachrichten am Tag, also rund 9 000 im Monat. ActiveCampaign hat gar keine kostenlose Version, sondern eine 14-tägige Testphase, und die kleinste verkaufte Liste umfasst 1 000 Kontakte – für eine Liste mit 200 Namen zahlen Sie also den Preis für tausend Kontakte.
Wo liegen die Daten?
Brevo ist ein französisches Unternehmen und speichert die Daten in der EU. Die Datenschutzerklärung von ActiveCampaign nennt Übermittlungen in die USA, nach Australien, Irland, Brasilien und Costa Rica, die Übermittlungsgrundlage muss also in die eigene Dokumentation eingetragen werden. Die Angaben wurden am 3.9.2026 aus den Datenschutzerklärungen der Anbieter gelesen.
Welches hat die bessere Zustellbarkeit?
Laut Hilfeseiten sind sie auf unterschiedliche Weise stark. Brevo hat einen Zustellbarkeitsmesswert in der App (Deliverability center) und einen benannten Zustellbarkeitsexperten, Letzteren aber nur auf der Professional-Stufe. ActiveCampaign hat eine eingebaute Bereinigung der Inaktiven (Engagement Management), die die Hilfeseite von Brevo nicht bietet – Brevo rät zur Segmentierung von Hand. In der Tooltester-Reihe 2017–2024 lag der Durchschnitt von ActiveCampaign bei 90,8 % und der von Brevo bei 82,7 %, aber die Reihe ist beendet, und die Quelle steht nicht mehr dahinter.
Zählt ein abgemeldeter Kontakt zum Preis?
Bei ActiveCampaign auf neuen Konten ja, bei Brevo nein. Laut der Hilfeseite von ActiveCampaign zählen bei Konten, die am 3.11.2025 oder später erstellt wurden, alle Kontakte unabhängig vom Status zum Limit, bei älteren nur aktive. Bei Brevo stellt sich die Frage so nicht, weil sich der Preis nicht nach der Kontaktzahl richtet, sondern nach dem Versandvolumen des Monats. Die Regeln wurden am 5.9.2026 von den Hilfeseiten der Anbieter gelesen.
Wann ist ActiveCampaign seinen Preis wert?
Wenn Sie Strecken bauen, in denen die Nachricht nach dem Verhalten oder Scoring des Empfängers gewählt wird, und wenn die Liste klein ist im Verhältnis dazu, was ein einzelner Kunde einbringt. Bei einer Liste mit 2 500 Kontakten beträgt der Unterschied zu einem automatisierungsfähigen Brevo zwei Euro im Monat, die Wahl ist dann praktisch kostenlos. Bei 10 000 Kontakten beträgt der Unterschied 1 128 Euro im Jahr, und der muss sich als Ertrag der Automatisierung zurückzahlen.

Werbelink

Mehr dazu